Atupri 2026 – Prämien, Modelle & Bewertung
Die Atupri Gesundheitsversicherung ist ein Berner Krankenversicherer mit rund 200'000 Versicherten in der Grundversicherung. Die Kasse hat ihren Ursprung in der Krankenkasse des SBB-Personals und hat sich in den vergangenen Jahren als digitale, schlanke Versicherung für die ganze Schweiz positioniert.
Atupri setzt auf Effizienz, transparente Kommunikation und digitale Prozesse. Die Kasse ist in allen 26 Kantonen tätig und bietet ein klares, überschaubares Produktportfolio. Diese Analyse stützt sich auf die aktuellen BAG-Daten.
Steckbrief Atupri
| Gründung | 1910 (als SBB-Krankenkasse) |
| Hauptsitz | Bern |
| Versicherte (OKP) | rund 200'000 |
| Kantone | 26 (gesamte Schweiz) |
| Modelle | Standard, Hausarzt, HMO, Telmed |
Prämienüberblick 2026
Atupri positioniert sich preislich im mittleren bis unteren Segment. Richtwerte für Erwachsene bei Franchise CHF 300 (monatlich):
| Kanton | Standard (ca.) | Telmed (ca.) |
|---|---|---|
| Bern | CHF 355–390 | CHF 310–345 |
| Zürich | CHF 385–420 | CHF 340–375 |
| Basel-Stadt | CHF 405–445 | CHF 360–395 |
| Luzern | CHF 340–375 | CHF 300–335 |
| Wallis | CHF 335–370 | CHF 295–330 |
Atupri bietet attraktive Rabatte im Telmed-Modell. Mit einer hohen Franchise lassen sich die Kosten weiter optimieren.
Verfügbare Modelle
In der Grundversicherung stellt Atupri vier Modelle zur Verfügung:
- Standard-Modell (SmartCare): Vollständige Arztwahlfreiheit. Das klassische Modell für maximale Flexibilität.
- Hausarzt-Modell (SmartCare Hausarzt): Der Hausarzt als erste Anlaufstelle. Moderate Prämienersparnis.
- HMO-Modell (SmartCare HMO): Erstbehandlung in einer Gruppenpraxis. Höchste Rabatte, aber begrenzte Verfügbarkeit.
- Telmed-Modell (SmartCare Telmed): Telemedizinische Erstberatung vor dem Arztbesuch. Beliebt bei digital versierten Versicherten.
Vorteile von Atupri
- Digitale Ausrichtung: Atupri bietet eine benutzerfreundliche App und digitale Prozesse von der Offerte bis zur Rechnungseinreichung.
- Kompetitive Prämien: Im Vergleich zu den grossen Kassen liegen die Atupri-Tarife oft günstiger.
- Schweizweite Verfügbarkeit: Trotz der bescheidenen Grösse ist Atupri in allen 26 Kantonen aktiv.
- Transparentes Produktangebot: Übersichtliche Modellstruktur ohne verwirrende Markenvielfalt.
Nachteile von Atupri
- Kleine Kasse: Mit 200'000 Versicherten hat Atupri weniger Verhandlungsmacht als Grossversicherer.
- Begrenztes Filialnetz: Wer persönliche Beratung vor Ort wünscht, ist bei grösseren Kassen wie CSS oder Swica besser aufgehoben.
- Eingeschränktes Zusatzversicherungs-Sortiment: Das Zusatzangebot ist kleiner als bei Vollsortimentern.
Für wen eignet sich Atupri?
Atupri spricht digital affine Versicherte an, die eine schlanke, effiziente Kasse mit fairen Prämien suchen. Wer die Verwaltung seiner Krankenversicherung online erledigen möchte und keinen persönlichen Schalterservice benötigt, findet in Atupri eine moderne Alternative zu den Grosskassen.
Vergleichen Sie Atupri mit anderen Anbietern in unserem Wechsel-Ratgeber.
Häufige Fragen zu Atupri
Atupri wurde ursprünglich als Krankenkasse für SBB-Mitarbeitende gegründet, steht aber heute allen Personen mit Wohnsitz in der Schweiz offen. Die SBB-Verbindung ist historisch bedingt.
Ja, besonders das Telmed-Modell mit hoher Franchise bietet jungen, gesunden Erwachsenen ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die digitale Ausrichtung passt zudem zum Lebensstil jüngerer Versicherter.
Quelle: BAG/Priminfo. Stand: 2026. Alle Angaben ohne Gewähr. Prämien variieren nach Alter, Wohnort und Franchise.
Weitere Krankenkassen im Vergleich
Atupri im Kontext anderer Anbieter:
- Sanitas – Ebenfalls digital ausgerichtet
- KPT – Berner Nachbarin mit Top-Service
- Assura – Tiefste Prämien der Schweiz
- Sympany – Faire Preise aus der Region Basel
- Aquilana – Kleine Kasse, guter Preis
Lesen Sie unseren Blog für Tipps zum Krankenkassenwechsel und informieren Sie sich über Prämienverbilligung.