Der Kanton St. Gallen erstreckt sich vom Bodensee bis zum Alpstein und gehört mit über 500'000 Einwohnern zu den bevölkerungsreichsten Ostschweizer Kantonen. Die Gesundheitskosten liegen im Mittelfeld – etwas tiefer als in Zürich, aber höher als in den Innerschweizer Kantonen. Entscheidend für die individuelle Prämie ist vor allem die Prämienregion: St. Gallen kennt deren vier.
Die gute Nachricht: Die Vielfalt an zugelassenen Versicherern ist gross. Dadurch ergibt sich ein gesunder Wettbewerb, der den Versicherten zugutekommt – vorausgesetzt, sie nutzen ihn.
Durchschnittliche Monatsprämien der Grundversicherung (Standardmodell):
| Versichertenkategorie | Franchise CHF 300 | Franchise CHF 2'500 |
|---|---|---|
| Erwachsene ab 26 | CHF 408.– | CHF 281.– |
| Junge Erwachsene 19–25 | CHF 297.– | CHF 204.– |
| Kinder 0–18 | CHF 104.– | – |
Quelle: BAG/Priminfo, Stand 2026. Standardmodell mit Unfalldeckung.
Mit der höchsten Franchise sparen Erwachsene monatlich CHF 127, also CHF 1'524 jährlich. Kombiniert mit einem Hausarzt- oder Telmed-Modell können die Einsparungen CHF 2'300 pro Jahr übersteigen.
| Region | Typische Gemeinden | Ø Monatsprämie (Erwachsene) |
|---|---|---|
| Region 1 – Zentral | St. Gallen, Gossau, Rorschach | CHF 425.– |
| Region 2 | Wil, Uzwil, Flawil, Rapperswil-Jona | CHF 411.– |
| Region 3 | Buchs, Sargans, Altstätten | CHF 396.– |
| Region 4 – Ländlich | Wildhaus, Nesslau, Ebnat-Kappel | CHF 381.– |
Franchise CHF 300, Standardmodell. Quelle: BAG/Priminfo 2026.
Zwischen Region 1 und Region 4 liegen CHF 44 pro Monat – das ergibt einen Jahresunterschied von über CHF 520.
Im Kanton St. Gallen wird die Prämienverbilligung durch die SVA St. Gallen verwaltet. Anspruch haben Versicherte mit einem massgebenden Einkommen unter ca. CHF 40'000 (Einzelpersonen) bzw. CHF 53'000 (Familien). Die Berechnung erfolgt auf Basis der Steuerveranlagung. Antragsformulare sind online verfügbar.
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