Der Kanton Genf hält einen unrühmlichen Rekord: Die Krankenkassenprämien gehören zu den absolut höchsten in der Schweiz. Die extrem hohe Ärzte- und Spezialistendichte, die internationalen Kliniken und die anspruchsvolle Bevölkerungsstruktur treiben die Gesundheitskosten in die Höhe. Als reiner Stadtkanton gibt es nur eine einzige Prämienregion.
Umso grösser ist das Einsparpotenzial durch einen konsequenten Vergleich: Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter klaffen in Genf teilweise über CHF 250 pro Monat.
Durchschnittliche Monatsbeiträge der Grundversicherung im Standardmodell:
| Versichertenkategorie | Franchise CHF 300 | Franchise CHF 2'500 |
|---|---|---|
| Erwachsene ab 26 | CHF 548.– | CHF 378.– |
| Junge Erwachsene 19–25 | CHF 399.– | CHF 274.– |
| Kinder 0–18 | CHF 141.– | – |
Quelle: BAG/Priminfo, Stand 2026. Standardmodell mit Unfalldeckung.
Die Franchisewahl macht in Genf besonders viel aus: Erwachsene sparen mit CHF 2'500 statt CHF 300 monatlich CHF 170 – das sind CHF 2'040 pro Jahr. Alternativmodelle reduzieren die Kosten um weitere 15–25 %.
Der gesamte Kanton Genf bildet eine einzige Prämienregion. Alle Gemeinden – von der Stadt Genf über Carouge bis Vernier – haben identische Grundtarife. Ein Umzug innerhalb des Kantons ändert an der Prämie nichts. Wer Prämien sparen will, muss beim Versicherer und Modell ansetzen.
Genf ist besonders grosszügig bei der Prämienverbilligung: Rund ein Drittel der Bevölkerung erhält Unterstützung. Die Service de l'assurance-maladie (SAM) prüft den Anspruch automatisch auf Basis der Steuerdaten. Einzelpersonen mit einem Einkommen unter ca. CHF 50'000 und Familien bis rund CHF 68'000 können profitieren.
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